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Wissen bewegen

Innovationskraft durch Synergie von Wissenschaft und Wirtschaft ist wichtig für mittelständische Unternehmen zur Anpassung an Markttrends.

Wissen bewegen

Innovationskraft durch Synergie von Wissenschaft und Wirtschaft ist wichtig für mittelständische Unternehmen zur Anpassung an Markttrends.

Wenn sich Wissenschaft und Wirtschaft gegenseitig unterstützen, entsteht ein eindrucksvolles Innovationspotenzial. Technologischen Fortschritt zu etablieren, ist heute zu einer Kernkompetenz erfolgreicher Unternehmen geworden. Vor allem mittelständische Unternehmen und Familienunternehmen sind gehalten, ihr Portfolio rechtzeitig an die Gegebenheiten der Märkte und die aktuellen Innovationsstandards anzupassen.

Hier werden Wissen(schaft) und Forschung gebündelt, um gemeinsam und zielgerichtet den Fortschritt mitzugestalten. Deutsche Hochschulen und Universitäten wie die Friedrich-Alexander-Universität (FAU) sind in Sachen Innovation ideale Kooperationspartner. Die regelmäßigen Spitzenbewertungen internationaler Rankings beweisen, wie gut die FAU vernetzt ist und wie effektiver Wissenstransfer funktioniert. Hier arbeiten Innovationscluster in zahlreichen Forschungs- und Projektgruppen an zukunftsweisenden Ideen – Hand in Hand mit den Entwicklungsteams der jeweiligen Unternehmen.

Synergie von Wissenschaft und Wirtschaft

Genau aus diesem Grund haben wir das Motto der FAU „Wissen bewegen“ zum Anlass genommen und zwei spannende Akteure in das orange Studio eingeladen, die durch ihren Einsatz einen entscheidenden Beitrag zur innovativen Strahlkraft der Metropolregion beisteuern. Prof. Dr. Joachim Hornegger, Präsident der FAU, und Oliver Brehm, Geschäftsführer des Medizintechnik-Herstellers PETER BREHM GmbH und langjähriger Kooperationspartner der FAU, haben zusammen mit Moderatorin Sabine Michel unter anderem über ihre erfolgreiche Zusammenarbeit, wie es zu dieser kam, warum die Kooperation mit einer Universität auch für kleine Unternehmen sinnvoll ist und vieles weitere gesprochen.

Um mit den globalen Märkten Schritt halten zu können und zukunftsfähige Produkte erfolgreich vermarkten zu können, ist die Wissenschaft unverzichtbar. Über die letzten Jahrzehnte hat sich die Friedrich-Alexander-Universität zu einem wahren Innovationsmotor entwickelt. Das Besondere am Hochschulstandort Erlangen-Nürnberg ist, so Professor Hornegger, dass die FAU eingebettet in ein einzigartiges unternehmerisches Umfeld ist. Neben Weltmarktführern mit hoher Innovationskraft ist insbesondere die Zusammenarbeit der Universität mit dem Mittelstand fest verankert. Das ermöglich höchst effiziente Kooperationen und seit Jahren eine Vielzahl von erfolgreichen Projekten.

Zusammengefasst: „Ein tolles Umfeld, in dem Wirtschaft und Wissenschaft engstens zusammenarbeiten“, so Joachim Hornegger. Wichtig ist dabei nochmals zu betonen, dass die FAU versucht – und dies gelingt ihr sehr gut – die Hemmschwelle für den Mittelstand herabzusetzen, um Kooperationen mit einer Universität einzugehen. In Bayern gibt es zudem sehr viele Förderinstrumente, die helfen, Projektgelder zu akquirieren. Am Ende dieser vielseitigen Kooperation steht dann ein Produkt, das der mittelständische Unternehmer alleine so nie hätte realisieren können.

Weniger Bürokratie für mehr Innovation

Auch die Politik ist hier gefragt, ihren Teil beizutragen. Dabei geht es nicht nur um finanzielle Unterstützung, sondern auch darum, die bürokratischen Rahmenbedingungen zu optimieren. Oder wie es Oliver Brehm bezüglich Fördergelder und Co. ausdrückte: „Diese Anträge müssen viel leichter gehen“. Unternehmen rät er, die Zusammenarbeit mit der Universität „einfach mal auszuprobieren“. Auf die Frage von Gastgeberin Sabine Michel, ob auch kleine Unternehmen und Startups von diesem Wissenstransfer profitieren können, zeigt Joachim Hornegger verschiedene Möglichkeiten auf.

Zunächst könne die Universität zu Experten vermitteln, die bei der Problemlösung mithelfen. Sofern es sich um eine Forschungsfrage handelt, können auch Auftragsforschungsprojekte aufgegleist werden. Außerdem ist die Kooperation mit Studierenden in Form von Bachelor-, Master und Doktorarbeiten möglich. Auch der gemeinsame Einstieg in Verbundforschungsprojekte ist denkbar und wurde in der Vergangenheit schon häufig zum Erfolg.

Steigerung der Innovationsdynamik

Auf die Frage, wie Oliver Brehm die Unternehmensvision „langfristig erfolgreich zu sein und dabei unabhängig zu bleiben“ verwirklichen möchte, antwortete er: „Der medizinische Fortschritt hat sich dramatisch nach vorne entwickelt. Wir werden eine nochmalige Steigerung dieser Innovationsdynamik erleben. Ich hoffe, wir werden von dieser Entwicklung als Unternehmen profitieren und vorne dabei sein. Natürlich auch ein Stück dank der Wissenschaft.“ Er fügt hinzu, dass es wichtig ist, sich auf Innovations- und Qualitätsführerschaft zu konzentrieren. „Denn am Ende des Tages müssen wir aus dem, was die Wissenschaft erarbeitet, einmal Produkte machen, die sich weltweit idealerweise verkaufen“.

Nach dem interessanten und aufschlussreichen Gespräch mit einigen Einblicken in das Zusammenspiel von Wissenschaft und Wirtschaft stellt sich die Frage, wer eigentlich der stärkere Motor bei dieser Zusammenarbeit ist. Wirtschaft oder Wissenschaft? Sabine Michel fasste das passend zusammen: „Ich denke, wir haben heute genug Beweise dafür gefunden, dass die Verbindung aus Wissenschaft und Wirtschaft hervorragend funktioniert.“ Dem fügte Joachim Hornegger noch den Aufruf an alle Unternehmer an: „Trauts euch einfach, sprecht uns an.“

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